Computer direkt absetzen – Endlich mal eine neue sinnvolle Regelung

Mac Book Pro absetzen

Es ist der Tag gekommen, an dem Selbstständige und Unternehmer dank des Bundesfinanzministeriums drei Kreuze im Kalender machen können. – Und das, obwohl der unfähige „Sparbuch Olaf“ (SPD) Finanzminister ist.

Am 26.02.2021 hat das Bundesfinanzministerium (BMF) dieses Schreiben an die Oberfinanzbehörden der Länder herausgegeben. Aus diesem Schreiben geht hervor, dass Computer (Desktop-Computer, Notebook-Computer und Tablets) sowie gewisse Software, die nach dem 01.01.2021 angeschafft wurden, nun unabhängig des Kaufpreises vollständig im Aufwand verbucht (umgangssprachlich abgesetzt) werden können. Diese Neuregelung trifft jedoch nicht auf SmartPhones zu.

Bislang mussten sämtliche Computer, die über der GWG-Grenze von 800 Euro netto (952 Euro brutto) lagen, über die Nutzungsdauer abgeschrieben werden. Das ist zum Glück nun Geschichte.

Betriebsprüfer Daniel Denker hat als Erster auf seiner Website auf die Neuregelung hingewiesen.

Betriebsprüfer Daniel Denker erklärt es in diesem Video im Detail

 

Endlich mal eine sinnvolle Neu-Regelung des BMF

Das Bundesfinanzministerium ist ja nicht gerade dafür bekannt, dass neue Regelungen im Interesse der Unternehmer sind. Wie auch, mit „Sparbuch Olaf“ (gemeint ist Finanzminister Olaf Scholz, der sein Geld lieber auf das Sparbuch legt, statt es sinnvoll in Aktien zu investieren) als Minister?

Mit dieser Neuregelung gab es eine Erleichterung, die viele Selbstständige und Unternehmer erfreuen wird, denn gerade leistungsfähigere Notebooks aus der professionelleren Schiene liegen deutlich über der GWG-Grenze. Für den Handwerker, der nur seine Rechnungen über den PC schreibt und womöglich seine Buchhaltung darüber erledigt, reicht ein handelsüblicher Computer in aller Regel aus. Doch diejenigen, die den Computer als eines ihrer Hauptwerkzeuge nutzen, stoßen bei einem herkömmlichen PC oder Laptop sehr schnell an die Grenzen.

Doch Deutschland braucht mehr solcher und ähnlicher Regelungen

Es ist zumindest einmal ein Anfang, aber es kann noch lange nicht alles gewesen sein. Deutschland braucht dringend mehr solcher Neu-Regelungen, die im Interesse der Unternehmer liegen. Aktuell ist es so, dass Deutschland permanent gegenüber anderen Ländern an Wettbewerbsfähigkeit verliert und das nicht nur wegen der schlechten Infrastruktur im Bereich der Digitalisierung, sondern auch wegen der schlechten steuerlichen Voraussetzungen, die wir in Deutschland haben. – Während andere Länder die Einkommensteuer und Körperschaftssteuer senken, tut sich hier seit Jahren in Deutschland nichts. Nicht zuletzt aus diesem Grund boomen die überwiegend dubiosen „Steuer-Sparkurse“ diverser Anbieter, wie nie zuvor.

Auch denken immer mehr Unternehmer über einen Wegzug aus Deutschland nach. Ab Mitte des Jahres 2021 wird es vermutlich auch einige (noch) in Deutschland ansässige Firmen nach Polen verschlagen, denn dort wird es ein sehr attraktives Steuermodell geben. Ja, richtig gelesen: Polen. Ein direktes Nachbarland von Deutschland.

Also liebe Politiker, fangt endlich an, im Interesse derer zu handeln, die Deutschland und EUCH am Leben halten. Ohne Unternehmer keine Diäten und keine Pensionen für Euch.